Tatendrang
Dass die Nächte wieder kürzer werden und das neue Jahr Richtung Frühling läuft, merkt man nicht nur am 22. Kalenderblatt im Altpapier und den langsam ansteigenden Temperaturen, nein, ich spüre auch schon die ersten Ausläufer des Frühlings in meinem Endorphin-Vorrat. Die Stimmung steigt und ich verspüre mehr und mehr einen ungewöhnlichen Tatendrang. Ich will etwas bewegen, Dinge ins Rollen bringen und den Winterschlaf beenden.
Aber es gibt auch allerlei Inspirierendes zu entdecken. Dass ich die “first steps” des neuen amerikanischen Präsidenten vielversprechend finde, hatte ich ja schon erwähnt. Dass er zeitgleich zum (ersten) Amtseid die Internetseite des weißen Hauses hat ausgetauschen lassen, ist zwar eine Kleinigkeit, aber eine nach meinem Geschmack.Und die neue Transparenz spiegelt sich auch darin.
Einen deutlich kleineren aber ebenso wegweisenden Tapetenwechsel führt derzeit genau eine der Gemeinden durch, die ich vor knapp zwei Jahren noch dem relativ sicheren Untergang geweiht sah. Inspirator Kissel hat Impressionisten Kissel eingeladen um ein Image (in jeglichem Wortsinn) gründlich auf die Hörner zu nehmen.
Daneben war die Woche mit ihren Begegnungen sehr ermunternd und auch die jüngsten Rückenprobleme haben ihren Einfluss auf meine Mobilität verloren (ja,ja, ich weiß, der Rücken ist ein Spiegel der Seele). Auch in dieser Hinsicht gab es aber eben auch jüngst Erleichterung.
Geht mir auch so. Scheint ne Art Trendwende zu sein, hm? Was man im Winter ausheckt, wird im Frühjahr auf dei Welt gebracht. Oder so.