Microsoft Teams und das Dateimanagement

Microsoft Teams und das Dateimanagement

Ich arbeite ehrenamtlich in einem Gemeindegründungsprojekt mit, gewissermaßen einem kirchlichen Startup. Und auch, wenn das Großartige in diesem Team die Unterschiedlichkeit der Mitwirkenden ist und wir im Durchschnitt eher nicht so technikaffin sind, haben wir von Anfang an (seit 2014) eine ausgewogene analog/digital-Strategie gefahren. Analog leben, digital managen. So haben wir für Sitzungsagenden, Protokolle und Informationssammlung gleich von Beginn auf OneNote gesetzt, zunächst als Freigabe eines privaten Notizbuches, sehr bald dann mittels Office 365 auf SharePoint.

In diesem Jahr haben wir mit Microsoft Teams einen neuen Schritt gewagt und sind in die Chat-basierte Kommunikation eingestiegen. Gegenüber Slack, Messengern und Co. hier mit dem Vorteil der Integration unserer vorhandenen Datenbasis und Benutzerverwaltung.

Da wir unser ursprüngliches OneNote-Notizbuch sukzessive in die verschiedenen Teams aufgeteilt haben, haben wir ganz beiläufig auch ein Problem gelöst, dass sich angesichts der herannahenden DSGVO ergab, nämlich der Steuerung und Dokumentation, wer eigentlich auf welche Daten zugreifen kann. So können wir nun unkompliziert und niedrigschwellig neue Leute in Teams aufnehmen, ohne gleich immer alles für alle freizugeben. (Das wäre freilich auch über die Aufteilung in mehrere Notizbücher in OneNote machbar gewesen, aber die Einrichtung via Teams war geschmeidiger.)

Ein wirkliches Highlight in Teams ist der Umgang mit Dateien. Einfach im Chat mal eine Datei anhängen, schon ist sie im Datenverzeichnis dieses Teams dauerhaft auffindbar.

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Und als Mitglied in vielen Teams kann ich mir alle für mich freigegebenen Dateien auf einen Blick mit einem Klick auf Dateien anzeigen lassen, entweder nach Aktualität oder nach Speicherort…

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Blieb eigentlich nur der Wunsch offen, bestimmte Dateien zu erstellen, ohne sie vorher irgendwo zwischenzuspeichern und anschließend händisch hochzuladen, sondern sie unmittelbar ins richtige Verzeichnis zu speichern. Dank SharePoint auch kein Hexenwerk.

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Im SharePoint-Dokumentenverzeichnis des gewünschten Teams auf synchronisieren geklickt und über die OneDrive-App wird das Verzeichnis mit dem Dateisystem auf dem Computer verbunden. Übrigens inzwischen ohne den früher üblichen automatischen Download von allem, was dort gespeichert ist. Vielmehr werden die Dateien als verfügbar angezeigt, aber nur im Bedarfsfall (oder wenn man es ausdrücklich möchte) heruntergeladen.

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Hatte ich erwähnt, dass das allerbeste an allem ist, dass wir Dank Stifter-helfen.de diese Möglichkeiten fast zum Nulltarif bekommen? Als Non-Profit Organisation wurden wir als förderungswürdig anerkannt und können neben vergünstigten oder kostenlosen Microsoft-Produkten auch eine Vielzahl von anderen Produkten und Dienstleistungen stark verbilligt oder gratis in Anspruch nehmen.

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Quo Vadis?

Quo Vadis?

Ich hatte nie Latein und kannte zuerst den gleichnamigen Film und erst später die Bedeutung dieser Worte. Nun aber frage ich mich dieses „Quo Vadis?“ im Blick auf unsere Gesellschaft und unser Land. Wohin geht die Reise? Wo gehen wir hin?

Die „Timelines“ meiner „Social Media Accounts“ (ich war zu bequem, das zu übersetzen) irritieren mich zusehends. Immer öfter lese ich da Worte, die mir schrecklich unreflektiert, parolenhaft oder schlicht „übernommen“ vorkommen. Ganz gleich aus welcher politischen oder ideologischen Richtung. Es wirkt auf mich, als würde man dort ein Gespräch führen wollen und hätte nur die Textbausteine eines Call-Centers für Nahrungsergänzungsmittel zur Verfügung. Mit dem Ergebnis, dass diese vermeintlich „sozialen Medien“ bisweilen zu „asozialen Medien“ mutieren. Man prangert an, wirft sich gegenseitig Behauptungen an den Kopf, versteht das Gegenüber in aller Regel nicht und fühlt sich dabei auch noch überlegen. Und was „im Netz“ passiert ist ja nur eine vergrößerte Projektionsfläche für das, was wir alltäglich denken und tun.

Aber was passiert mit einer Gesellschaft und einer Nation, in der man augenscheinlich verlernt, miteinander zu reden? Bei einem Paar folgt auf das fortgesetzte vorwurfsvolle Anschweigen oft die Trennung. Was ist die Entsprechung in der Gesellschaft? Fallen wir zurück in die Zeit der (ideologischen) Kleinstaaterei? Mit narrativen Schlagbäumen, die wir nur gegen Gesinnungsnachweis passieren dürfen? Oder ziehen wir uns immer weiter ins Private zurück? Und stumpfen für gesellschaftliche Themen und Partizipation zunehmend ab oder selektieren diese willkürlich und sprunghaft?

Und: Wenn uns dieses Szenario (in einem Anflug von Klarheit) wenig erstrebenswert erscheint, was tun wir, um eine andere Richtung einzuschlagen? Denn Besserwissen und Co. , hat noch nie  ein Gegenüber überzeugt. Allenfalls überrumpelt. Oder erschlagen. Wenn wir nun aber mal einen Konsens brauchen, um gemeinsam weiter zu kommen, wie müssten wir auf die Anderen zugehen, um nicht in die immergleichen und ergebnislosen Wortgeplänkel zu verfallen, sondern einander mal wieder wirklich zu begegnen?

Ich habe keine Lösung. Nur die eine Frage. Quo Vadis? Und die Hoffnung, dass wirkliche Begegnung alles verändert.

Das Ende der Sprachbarriere… (naht)

Ich bin hin zutiefst beeindruckt. Während manche Kollegen in Panik über die europäische Datenschutzgrundverordnung EU DSGVO alias GDPR und ihre Derivate nicht mal mehr ihre Predigten* in der Cloud speichern wollen, habe ich die Cloud gerade ganz neu für mich entdeckt. Die Cloud? Nein schlimmer noch, KI und das maschinelle Lernen. Ich bin fest entschlossen, diesem Moloch Internet, in diesem Fall den datenhungrigen Servern von Microsoft, soviel wie möglich anzuvertrauen… (* ich bin halt Pastor…)

Wie kam es dazu? Ich musste ein paar Übersetzungen vornehmen und startete dazu die Übersetzungsapp auf meinem Computer. Nachdem die Arbeit erledigt war, blieb mein Blick bei den „Übersetzer-Nachrichten“ oben rechts in der App hängen. Ein Klick darauf machte mir ein unmoralisches Angebot. „Probieren sie den Präsentationsübersetzer für PowerPoint aus“ hieß es da und was für den Uneingeweihten wie eine Option zum manuellen Übersetzen der Präsentationstitel klingt, kann weitaus mehr…

Ich hatte schon davon gelesen und auch davon, dass diese App nicht etwa nur die Präsentation, sondern vor allem den Vortrag live übersetzen kann. Da meine Präsentationen zunehmend nur noch aus Bildern bestehen, ich aber gerne ins Plaudern gerate, also genau mein Ding.

Das Add-In flugs installiert und schon wartet in PowerPoint ein neuer Schalter:

Aktiviert man diesen, folgt erstmal eine kleine Belehrung darüber, wie das Ganze funktioniert. Ferner kann man die Sprache auswählen, aus der und eine in die übersetzt werden soll. Die Erste ist bereits eine ganz beeindruckende Liste…
aber die Zweite ist weitaus umfangreicher…

Ist das getan, ergänzt PowerPoint eine Seite zur Präsentation, auf der ein Hinweis auf die Übersetzungsmodi gegeben wird…


und mit dem Start derselben erscheinen Untertitel in der Präsentation, die das gesprochene Wort in fremder Sprache auf der Wand erscheinen lassen:

Mir ist jedenfalls ein Licht aufgegangen und ich werde sehnsüchtig nach Gelegenheiten suchen, dieses Feature in einem Live-Kontext zu erproben. Der Selbstversuch mit Englisch ist vor allem dem Umstand geschuldet, dass ich die Richtigkeit einer persischen oder chinesischen Übersetzung nicht nachvollziehen konnte (aber Zeichen erscheinen auch da).

Ich hege die Hoffnung, dass Sprache in absehbarer Zeit keine Barriere mehr ist, die Austausch und Verständigung blockiert. Das bietet ungeahnte Perspektiven…

 

Behörden digitalisiert…

Beide unserer Kinder brauchten in diesem Jahr ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis. Da sie ihren Bedarf freilich recht kurzfristig feststellten, war ich froh, dass ich alter örli Adappta alle Ingredenzien für einen digitalen Behördengang in der Schublade parat hatte.

Kurzerhand also den Kartenleser für den elektronischen Personalausweis eingestöpselt und in der Ausweisapp den Link zum Justizministerium geklickt. Und auch wenn es schon das zweite Mal in diesem Jahr wahr, irritiert mich wieder, dass der Link aus der Ausweis-App (die ja nun mal für Online-Vorgänge gemacht ist) vor Ort erst noch drei Gänge Klicks braucht, um zum tatsächlichen Online-Antrag zu kommen. Aber das geht schnell und ist kaum der Rede wert.

Tatsächlich muss ich mich entscheiden, ob ich lieber einen Auszug aus dem Gewerberegister oder ein Führungszeugnis beantragen will. Da ich noch nicht allzu lange unterwegs bin, erinnere ich mich noch, dass letzteres mein Ansinnen war und klicke den richtigen Button. Jetzt überprüft die Justiz die „technischen Fähigkeiten meines Browsers“. Erwartungsgemäß ist sie beeindruckt und ich kann fortfahren. 

Nun wähle ich aus, dass ich nicht für mich, sondern für mein Kind einen Antrag stellen will (was bis zur Volljährigkeit geht). Nun wird die Behörde doch misstrauisch. Noch bevor ich mich ausweisen darf, muss ich mich ausweisen. „Bitte scannen sie die Geburtsurkunde ihres Kindes oder einen Nachweis über ihre Erziehungsberechtigung ein und laden sie hoch“ sagt man mir sinngemäß. Da ich mich dunkel erinnere, dass ich im zweiten Schritt die Existenz meines Kindes mittels „Geburtsurkunde“ nachweisen muss, versuche ich den ersten Vorgang zu überspringen, was mir einen erzürnten Beamtenblick beschehrt. Nun ja, ich bin ja ein folgsamer Staatsbürger und tue, wie mir geheißen.

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Nachdem ich also die Geburtsurkunde(!) hochgeladen habe, fragt man mich nach… der Geburtsurkunde(!) meines Kindes, um nachzuweisen, dass ich nicht nur der Vater, sondern es auch mein Kind ist. Jetzt könnte man auf die Idee kommen, dass dieser Schritt besser der erste gewesen wäre und dann eine Checkbox „bei Abweichender Vaterschaft o.ä.“ einen zweiten Dialog geöffnet hätte, aber es ist halt umgekehrt und so erinnert sich das Uplooadtool denn auch an den Pfad zur eingescannten Geburtsurkunde. Klar, dass ich in Upload-Notizfeld den identischen Dokumenten unterschiedliche Namen geben kann. Nur zum Spaß…

Irgendwann darf ich mich endlich digital ausweisen: Meinen RFID-Perso in das Lesegerät stecken und nach Bestätigung des richtigen Adressaten auch meine E-ID eintippen und tatsächlich…

…wie von Zauberhand gelangen meine Daten in der Formular von Justitia. Ich klicke weiter und bin ernüchtert, dass ich nun doch noch von Hand die Daten meines Kindes ergänzen muss.

Im Folgenden kann ich angeben, dass die Beantragung des Führungszeugnisses für eine ehrenamtliche Tätigkeit notwendig ist, woraufhin ich in zwei Schritten dies auch mittels Dokumenten bestätigen muss.

Nun ist eigentlich alles gesagt und nachgewiesen. Denke ich. Aber es kommt anders: So eine Geburtsurkunde kann ja jeder abfotografieren. Ob ich denn nicht bitte schnell dieses Formular einer eidesstattlichen Versicherung ausdrucken, unterschreiben, abfotografieren und wieder hochladen könne. Ordnung muss schließlich sein. Ich tue, wie mir geheißen.

Nun wähne ich mich endlich am Ziel und klicke behördengewohnt auf „beantragen“, da erscheint ein Fenster, dass ich erst ein Benutzerkonto einrichten muss. Ob der vorherige Vorgang erfolgreich war, erfahre ich indes nicht. Wofür das Benutzerkonto gut ist, auch nicht. Es geht nichts über mündige Bürger und Beziehungen auf Augenhöhe. Ich lege also auch noch ein Benutzerkonto an und versuche mir das dort vergebene Kennwort zu merken. Mit der Erfahrung des zweiten Mals bekomme ich bei meinem Tun keine Fehlermeldung und nach einer Bestätigungsmail von OLAF habe ich nun ein Benutzerkonto, in dass ich mich – ganz ohne digitalen Perso – einloggen kann (wenn ich mir das Passwort gemerkt hätte). Dort bekomme ich dann zu lesen, dass mein Antrag gestellt ist. Hatte ich erwähnt, dass OLAF mir nach sechs Wochen schreibt, dass dieses Benutzerkonto wieder gelöscht wird, weil es nicht länger gebraucht wird? Ich weiß es noch vom letzten Mal.

Ich resümiere: Ich freue mich über meinen elektronischen Perso und habe Wege und Zeit eingespart. Egal, wie gruselig die User-Journey beim Justizministerium war. Das digitale Verfahren vereinfacht Dinge. Aber wenn sie doch noch so kompliziert und unsinnig sind, bleibt viel Luft nach oben. Immerhin (das weiß ich noch vom letzten Mal) kann man einen gebührenpflichtigen Bescheid schon online bezahlen (und muss nicht die Geldscheine abfotografieren und einscannen).

Ich fürchte, diese Erfahrung zählt einfach auch zu unserer im Kern preußischen deutschen Kultur. Man muss nicht alles erhalten wollen…

 

 

Mystisch: Hühner im Garten

Mystisch: Hühner im Garten

Wir haben Hühner. Vier an der Zahl. Chinesische Seidenhühner. Hübsche Vertreter ihrer Art.  Die meiste Zeit verbringen sie, wie alle Hühner, damit, herumzuscharren. Und nach einem halben Jahr bei uns legen die Hennen auch erste Eier. Das ist schon etwas Besonderes. Besonders ist auch (oder ist es einfach natürlich?), dass unter den Vieren nicht nur Hennen sind, sondern auch gleich zwei Hähne. Und die beiden krähen nicht selten um die Wette. Mit beeindruckender Lautstärke.

Ich war in dieser Woche auf dem Konvent der Pastoren- und Diakonenschaft meiner Kirche und dort ging es um „das Suchen und Finden des Glaubens“. In einem Vortrag beeindruckte mich eine Definition des Wortes Mystik von Prof. Dr. Sabine Bobert. „Mystik ist: Ich sehe was, was du nicht siehst, und das ist die Gegenwart Gottes in allen Dingen. „

Heute bin ich kurz wieder zu Hause und der Alltag hat mich wieder. Ich gehe in den Garten und lasse die Hühner aus dem Hühnerhaus. Dann bleibe ich noch ein wenig im Garten und hänge einigen Gedanken der zurückliegenden Woche nach, als mich die sanfte Stimme eines unserer Hähne im Mark erschüttert. Er gibt wirklich alles und kräht sich die Seele aus dem Leib.

Und ich denke unvermittelt an Petrus. Und sein Scheitern an der Wirklichkeit, als er voller Entschlossenheit seinen Meister verteidigen will und ihm nur ein „ich kenne ihn nicht“ über die Lippen kommt. Und da finde ich mich wieder. Nach einer Woche unglaublich vielfältiger Begegnung mit hunderten von Kollegen, aber auch einfach so mitten in meinem Alltag.

Ich glaube, so viel verstanden zu haben. Habe ein Empfinden dafür, was gut wäre. Habe beste Pläne, was ich tun sollte, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Und resigniere doch an den Abgründen des Lebens, scheitere (neben punktuellem Glück) doch eins ums andere mal an meiner Begrenztheit. Und es sind ausgerechnet unsere dummen Hühner, die mich daran erinnern. Mich demütig machen. Und mir zusprechen, dass Jesus es kommen sah. Und nicht von mir lässt.

Sprachbarrieren überwinden…

Ich bin kein besonders sprachbegabter Mensch. Zwar habe ich vier Fremdsprachen gelernt, allerdings würde ich allenfalls von meinem Englisch sagen, dass es – nach kurzem Eingrooven – für flüssige Konversation ausreicht. Der Rest… ach sagen wir einfach, ich habe andere Begabungen…

Vor einiger Zeit war ich in einem Bibelgesprächskreis und dort begegnete ich Suleimann, der weder Deutsch noch Englisch sprach. Wohl wissend, dass wir auch seine Sprache nicht sprechen, war er um der Gemeinschaft trotzdem gekommen. Wenigstens dieses eine Mal. Als wir einen Text lesen wollten, fiel mir ein, dass wir mittels Smartphone ja auf http://www.bibleserver.com ja auch die passende Übersetzung abrufen können. So lasen wir den vorgeschlagenen Text und tauschten uns daraufhin aus. Letzteres, ohne wirklich zu verstehen, was der jeweils Andere sagte. Eine interessante Erfahrung und ein gutes Gefühl, wenigstens das Mögliche getan zu haben, um einander wertschätzend zu begegnen. Aber natürlich auch eine ernüchternde Grenzerfahrung. Sprache ist eine Barriere.

Umso faszinierter bin ich gerade von dem, was mein Smartphone inzwischen hinzugelernt hat. Ich habe mir die App Microsoft Übersetzer heruntergeladen und ausprobiert. Freilich kann ich die Übersetzungsergebnisse nicht kontrollieren (und ich würde noch keine Verträge damit abschließen wollen), aber ich bin begeistert von den Möglichkeiten. Ein Konversationsmodus, bei dem man abwechselnd spricht und das Gesagte nicht nur transskribiert und übersetzt wird, sondern auch ausgesprochen. Mit ein bisschen extra Zeit also ein wirklicher Gesprächsermöglicher. Ich bin sehr gespannt, was da technologisch noch auf dem Weg ist.

Advent steht ja für Ankunft und Erwartung. Ich finde den Gedanken sehr faszinierend, dass die technologische Entwicklung exemplarisch erwarten lässt, dass es einmal keine Sprachbarrieren mehr gibt, die Menschen davon abhalten, einander zu begegnen. Möge es so sein, dass irgendwann auch die inhaltlichen Differenzen zu einer Lösung gebracht werden können. Help is on the way… Gesegnete Weihnachten.

(Nicht einstellbare) Seitenvorlagen in der OneNote App von Windows 10 (trotzdem) nutzen

Ein OneNote-Nutzer klagte, dass es in der Windows 10-App von OneNote nicht möglich ist, Seitenvorlagen zu nutzen. Und dass die App darum für ihn unnutzbar sei. Mir war das noch gar nicht aufgefallen, aber soviel stimmt: Nirgendwo in der App kann man das Seitenformat einstellen oder ein bestimmtes Format als Default festlegen.

Zumindest für einen Teil der OneNote-Nutzer gibt es aber Abhilfe: Nämlich für all die, die parallel zur App auch die OneNote-Desktopversion benutzen (können). Denn dort kann man (abschnittsweise) eine Seitenvorlage festlegen, die dann auch in der App funktioniert.

Nach der Synchronisierung des Notizbuches findet sich die gewünschte Seitenmaske auch in der App:

Natürlich auch bei später in der App neu angelegten Seiten. Allerdings – wie gesagt – immer abschnittsbezogen.